Satzung

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Satzung des ADU-Selbsthilfe e.V

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen ADU-Selbsthilfe e.V.

                                                   (Aldrologie-Union Selbsthilfe e.V.)

Der Verein hat seinen Sitz in Zwickau

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Zwickau unter der Nummer 251 eingetragen.

Der Verein ist Mitglied im DPWV - LG Sachsen

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Verein ist die Mildtätigkeit und die Förderung der öffentlichen Gesundheitsfürsorge.

Er bezweckt insbesondere die umfassende soziale Reintegration von Suchtkranken, Suchtgefährdeten und deren Angehörigen, Aufklärung- und Präventionsarbeit zu Suchterkrankungen, Förderung von therapeutischen und komplementären Angeboten sowie Selbsthilfeaktivitäten nach dem Prinzip „Kranke helfen Kranken“.

Der Verein fördert mit den o.g. Aufgaben auch die Durchsetzung und Verbesserung der therapeutischen und ehrenamtlichen abstinenzorientierten Suchtkrankenhilfe.

Insbesondere wird der Vereinszweck verwirklicht durch:

* Die Einrichtung von Zweckbetrieben. Hier stehen im Rahmen der Möglichkeiten Arbeitsplatzangebote für die Reintegration therapiewilliger, abstinenzmotivierter Klienten im Vordergrund. Die Zweckbetriebe sind in erster Linie nicht eigenwirtschaftlich tätig, sie sollen sich jedoch wirtschaftlich kostendeckend tragen können und o.g. therapeutischen Grundsätzen Rechnung tragen.

* Gewährleistung eines ambulanten Beratungs- und Therapieangebotes (BTZ)

  • Beratung Suchtkranker, Suchtgefährdeter und  Angehöriger
  • soziale Betreuung des oben genannten Personenkreises

* Unterstützung hilfsbedürftiger Personen

* Gewährleistung von betreuten Wohnformen, die ein abstinentes Wohnumfeld sicherstellen.

* Selbsthilfegruppen

* ergänzende, aufsuchende und betreuende Hilfen

§ 3 Anerkennung als eingetragener, gemeinnütziger Verein

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Er beantragt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft/Beiträge

Mitglied kann jede voll geschäftsfähige, natürliche und juristische Person werden, welche die Satzung anerkennt und den in § 2 genannten Grundsätzen Rechnung trägt.

Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag, der an den 1. Vorsitzenden zu richten ist, der Vorstand.

Ein abgelehnter Bewerber um die Mitgliedschaft hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ablehnungsbeschlusses das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen, diese entscheidet endgültig - ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

Für die Mitgliedschaft werden monatliche Mitgliedsbeiträge nach einer Beitragsordnung erhoben.

§ 6  Verlust der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod automatisch, durch Austrittserklärung oder durch Ausschluss.

Der Austritt kann nur mit einer Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Quartalsende erfolgen und ist dem Vorstand schriftlich vorzulegen.

Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluss. Von der Mitgliedschaft kann ausgeschlossen werden, wer das Ansehen des Vereins schädigt oder die Durchführung der Zwecke und Aufgabendes Vereins be- oder verhindert. Dem betreffenden Mitglied ist Gelegenheit zu geben, Stellung zu nehmen. Das ausgeschlossene Mitglied hat innerhalb eines Monates nach Bekanntgabe des Ausschlusses (unzustellbare Postsendungen gelten als bekanntgegeben, wenn sie an die letzte dem Verein bekannte Anschrift adressiert waren) die Möglichkeit, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen, diese entscheidet endgültig über die Mitgliedschaft. Bis zur Entscheidung ruhen die Mitgliedschaftsrechte.

Das ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

§ 8 Der Vorstand

Der Vorstand (§ 26 BGB) des Vereins besteht aus dem

1. Vorsitzenden ,

einem stellvertretenden Vorsitzenden,

einem Schriftführer und

2 Beisitzern.

Die Vorsitzende vertritt den Verein   allein. Im Übrigen vertreten den Verein zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam.

Im Innenverhältnis ist der stellvertretende Vorsitzende und der Schriftführer dem Verein gegenüber verpflichtet, das Vorstandsamt nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden auszuüben.

Die Bildung des Vorstandes erfolgt durch Mehrheitsbeschluß.  Der Vorstand wird für 4 Jahre durch die Mitgliederversammlung bestellt.

Aus den Mitgliedern des Vereins kann der Vorstand zur Führung der Vereinsgeschäfte eine Geschäftsführung bestellen.

Aufwand und Vergütung der Geschäftsführung wird mit dem Vorstand festgelegt.

Die Geschäftsführung kann zur Verwirklichung ihrer Aufgaben bereichsweise- bzw. bereichsübergreifend Arbeitsgremien bilden.

Die Berufung von Mitgliedern in Gremien des Vereins bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

Der Verfahrensweg wird in einer Geschäftsordnung geregelt.

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